Balkantrasse Leverkusen

Warum gibt es den Förderverein Balkantrasse überhaupt noch?

Das Hauptanliegen des Fördervereins war der Ausbau des Leverkusener Teilstücks der Balkantrasse zwischen dem Zugang am Imbacher Weg und der Stadtgrenze zu Burscheid. Damit der Förderverein von der Stadt die Erlaubnis bekommen konnte, das Geld zu sammeln, musste ein Vertrag akzeptiert werden, mit dem die Stadt von den Folgekosten des Ausbaus befreit wurde. Dieser beinhaltet die Verkehrssicherungspflicht und Instandhaltung des Rad- und Wanderweges für 20 Jahre ab Eröffnung, also noch bis 2034. Diese Aufgabe ist immens und kostet viel Geld für Brückenkontrollen und die Baumpflege.

Ist dem Förderverein noch zu helfen?

Ja, das ist einfach: als Fördervereinsmitglied, mit einer Spende oder aktiv auf der Trasse. Näheres haben wir im Abschnitt "Der Förderverein" beschrieben.

Warum ist der Leverkusener Balkantrassenabschnitt breiter als der Rest?

Die Balkantrasse von Burscheid bis Remscheid-Lennep wurde schon 2012 fertig gestellt und eingeweiht. Die Fördervereinsaktiven waren, angespornt durch diesen Fortschritt, in der Folgezeit mit vielen Ständen in der Öffentlichkeitsarbeit sehr aktiv. Uns erreichten immer wieder Klagen, dass der neue Rad- und Wanderweg zu schmal sei und sich die unterschiedlichen Nutzer leicht in die Quere kämen. Wir haben den Wunsch vernommen und kurzerhand beim Fördergeber vom Land NRW nachgefragt, ob wir den Weg 4 m breit ausbauen könnten statt der üblichen 3 m. Unser Antrag wurde positiv beschieden und als Belohnung für den Einsatz des Fördervereins wurde die Förderquote von 75 auf 80% erhöht. Mit diesem Zuschuss konnte die Erweiterung für den Förderverein kostenneutral durchgeführt werden.

Wieso gibt es an der Leverkusener Balkantrassenabschnitt so viele Tische und Bänke?

Als es an die "Möblierung" der Balkantrasse ging, waren wir guter Dinge, auch hierfür Unterstützung von Spendern zu erhalten. Obwohl wir uns für hochwertige und robuste und somit nicht die billigsten Tische und Bänke entschieden haben, dauerte es nach unserem Spendenaufruf tatsächlich nur wenige Tage, bis wir mehr Angebote für die Kostenübernahme der Sitzmöglichkeiten hatten, als wir entlang der Trasse aufstellen wollten. Bei den Spendern haben wir uns jeweils mit einer Plakette an den Bänken und Tischen bedankt.

Wir halten es übrigens für möglich, der Stadt für den restlichen Trassenabschnitt zum Opladener Bahnhof zu weiteren Tischen und Bänken zu verhelfen.

Wann baut der Förderverein endlich den restlichen Abschnitt bis zum Opladener Bahnhof fertig?

Garnicht!
Für den Ausbau der Balkantrasse wurde zunächst nur das Bahngrundstück bis an die Hauptbahnstrecke heran gekauft, also ungefähr bis zur Rennbaumbrücke. Da an dieser Stelle kein ebenerdiger Zugang zur Straße ohne Aufwand möglich gewesen wäre, wurde der Rad- und Wanderweg nur bis zum Imbacher Weg ausgebaut. Die Fortsertzung der Antwort finden Sie unter "rund um die Balkantrasse".